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Digitale Preisverleihung des Rosa-Parks-Awards am 4. Februar 2021 

 






Ansprache der Schulleiterin Frau Stephanie Brzoza 

In diesem Jahr ist alles ein bisschen anders, als Frau Brzoza an diesem 12. Rosa-Parks-Tag im Oberstufentrakt unserer Schule ans Rednerpult tritt. Wo sich sonst Schüler*innen, Lehrer*innen, Vertreter*innen der Stadt Herten, der Bezirksregierung und des amerikanischen Generalkonsulats tummeln, ein bunt-kreatives Unterhaltungsprogramm unserer Schule genießen und sich bereits auf das vielfältige Buffet freuen, steht sie heute vor leeren Stühlen. Es schwirren keine aufgeregten Sänger*innen und Schauspieler*innen durchs Forum und es gibt keine greifbar vorfreudig-angespannte Stimmung.

Covid 19 hat unser Schulleben in nahezu allen Bereichen kräftig umgekrempelt und eine Feier, wie wir sie in den vergangenen Jahren erleben durften, schien zunächst gefährdet: „Ehrlich gesagt, haben wir auch lange überlegt, die Verleihung des Rosa-Parks-Awards ausfallen zu lassen, weil wir im Moment nicht richtig planen können, (…), aber…es war dem Auswahlgremium schon lange klar, wer die diesjährigen Preisträger sein werden. Es war auch schnell klar, dass deswegen der Award unbedingt verliehen werden muss – trotz der Pandemie bzw. wegen der Pandemie.“, so Frau Brzoza während ihrer Rede.

Die Feier fand also statt, nur anders, wie auch unser Unterricht, nämlich digital per Videokonferenz. Hierzu luden die Mitglieder der Schulleitung diverse Gäste ein: Den Hertener Bürgermeister, Herrn Müller, Frau Evans und Frau Tazelt vom amerikanischen Generalkonsulat, die Mitarbeiter*innen des JZN sowie die Klassensprecher*innen, Stufensprecher*innen und Teamsprecher*innen als Vertreter für Schüler- und Lehrerschaft. Insgesamt nahmen 160 Gäste an der Feierlichkeit teil.


Zwar hat Gerald Asamoah auf sein traditionelles Geburtstagsständchen verzichtet, ließ den Schüler*innen jedoch wertschätzende Grußworte zukommen. Genau wie Frau Evans, die die Schulgemeinde dafür lobte, die Erinnerung an Rosa Parks hochzuhalten, ihre Botschaft zu vermitteln und jeden Tag zu leben. Max Mitzkus, Schüler unserer Schule mit besonderem Engagement im Bereich der Coronahilfe, fasste die Ereignisse der vergangenen Monate aus Schülerperspektive zusammen und bedankte sich für Akzeptanz und Engagement bei allen Beteiligten
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Die Feierlichkeiten zur diesjährigen Verleihung des Rosa-Parks-Awards spiegeln also die Veränderungen und Bedingungen im Alltag unserer Schulgemeinde wieder und daher ist es ganz klar, dass in diesem sehr besonderen Jahr der Award an alle Schüler*innen geht, die sich täglich auf neue Regelungen und Pläne einlassen, aus Solidarität und Vernunft das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, auch außerhalb der Pflicht, beibehalten haben und jeden Tag Verantwortung für sich und andere zeigen: „All dies fordert von euch, liebe Schülerinnen und Schüler, zusammen mit euren Klassen- und Beratungslehrer*innen sehr viel. Daher gilt dieser Award euch, liebe Schülerinnen und Schüler der Rosa-Parks-Schule.“, schließt Frau Brzoza ihre Rede. Die Awards und die dazugehörigen Urkunden erhalten die Klassen, sobald der Unterricht wieder „analog“ hier in unserer Schule aufgenommen wird.

Bleibt nur zu hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder in gewohnter Weise gemeinsam feiern können, aber wenn Ihr weiter so fleißig mithelft, liebe Schüler*innen, klappt das bestimmt!

 

Katharina Thiel

 


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