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"Eine große Ehre"Rosa-Parks-Tag 2015_24




für vier Schülerinnen am Rosa-Parks-Tag 2015.
 
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"Das ist eine große Ehre", sagte Kristina Straub aus der 10.2, eine der Preisträgerinnen des diesjährigen Rosa-Parks-Awards. Die 6. Verleihung war eine ganz besondere, denn die Auswahlkommission entschied sich angesichts der eingegangenen Nominierungen dazu, den Award ausnahmsweise zweimal zu vergeben. Selbst die Entscheidung dafür war nicht einfach, denn auch die weiteren Nominierten zeigten ein großes Engagement im Sinne von Rosa Parks.
 
Kristina Straub ist in vielen Bereichen der Schule engagiert: sie ist in der SV, in der Schulkonferenz, nahm an der SV-Fahrt und am Studientag teil. Sie ist stolze Mutter des einjährigen Ilias. Wir hoffen sehr, dass sie uns auch in der SII erhalten bleibt, 
 
Rosa-Parks-Tag 2015_5Bükre Eda Bayrakci, Derya Ceylan, Hilal Kürekci, 10. Jg. sind unsere „Calendar Girls“, die den ersten Kulturkalender unserer Schule herstellten,  zum großen Teil auch mit ihrem Einsatz über die Unterrichtszeit hinaus. Sie erwarben damit auch den Kompetenznachweis „Kultur“ .Die drei Preisträgerinnen hatten sich überlegt, den Erlös des Kalenderverkaufs für ein Projekt zu spenden, das Kindern hilft. Sie entschieden sich, die über 400€  dem "Arche Noah Kinderhospiz" in Gelsenkirchen zukommen zu lassen. Tanja Baumgarten nahm den Scheck entgegen. An diesem Tag wurde durch die Anwesenden die Summe auf 500 € erhöht.
 
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Johannes Cronauer, unser Schülersprecher  aus dem Jahrgang 12/Q1, betonte in seiner Laudatio, wie sehr alle vier geehrten jungen Damen ihren Teil dazu beitragen, dass wir stolz auf unsere Schulgemeinschaft sein können.
 
Rosa-Parks-Tag 2015_2Als Ehrengäste besuchten uns in diesem Jahr der amerikanische Vize-Konsul Derek Kelly vom Generalkonsulat Düsseldorf und die amerikanische Fremdsprachenassistentin Napol Wills. Derek Kelly zeigte sich sehr beeindruckt davon, dass eine deutsche Schule den Namen einer amerikanischen Bürgerrechtlerin für sich gewählt hat. Napol Wills erklärte in einer mitreißenden Ansprache, "what Rosa Parks means to me",  nämlich, dass unsere Namensgeberin für sie von Kindheit an eine Vorbildfunktion hatte. Sie als Afro-Amerikanerin kann sich mit ihr besonders gut identifizieren und bewundert Rosas Mut und Einsatz für die Gleichberechtigung aller Menschen. 
 
Zusammen mit ihr sangen wir das Lied "We shall overcome", das die Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Freiheit ausdrückt. Angesichts der Geschehnisse vor allem im Nahen Osten und der Ukraine ist dieser Wunsch auch heute sehr aktuell.
 
Mena Kuanzambi Vela, Rachline Vidala und Daniel Kollek führten gekonnt durch das Programm, wobei Rachline für die englische Übersetzung sorgte.

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Natürlich waren auch musikalische Beiträge Teil des Programms. Mutig trat die Band des 7. und 8. Jahrgangs mit "Stay with me" und "This is me" auf und auch das Klarinettentrio des 6. Jahrgangs zeigte, was sie in kurzer Zeit gelernt haben.
 
Ein Beitrag des Religionskurses der 13/Q2 regte zum Nachdenken darüber an, dass wir dankbar sein können, in Frieden zu leben, aber uns auch dafür einsetzen müssen, damit die Welt ein bisschen friedlicher wird. Anfangen können wir bei uns, mit Rosa Parks als Vorbild.
 
Zum Abschluss waren alle überrascht vom großen Buffet, das hauptsächlich aus Spenden der Oberstufenschüler bestand.
Ein Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir wieder einen schönen Rosa-Parks-Tag feiern konnten. Besonders sind diejenigen hervorzuheben, die nicht lange fragten und im Hintergrund beim Auf- und Abbau mithalfen. 
 
Renate Tellgmann
 
 
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