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Ilana und Gary Schild in der RPS    USA      

                    

Ilana SchildWem würde man helfen und sich vielleicht selbst in Gefahr bringen? Eine schwierige Frage, gestellt von Ilana Schild (49) aus den USA. Sie, die Enkelin des letzten Recklinghäuser Rabbiners Selig Auerbach war mit ihrem Mann Gary zu Besuch in der Rosa-Parks-Schule vermittelt durch Gerda Koch von der Christlich-jüdischen Gesellschaft. Gleich zu Beginn zeigten sich die beiden begeistert von unserer Schule: so viele Kunstwerke, so offene Schülerinnen und Schüler. Und überhaupt: ihr erster Besuch in Deutschland baute alle Vorurteile ab: „The Germans are so warm-hearted“. Die zwei Englisch-LKs der Q1 und Q2 USAhatten die Gelegenheit, am Dienstag, 18.08., noch viel mehr zu erfahren, aber die Schilds hatten sich auch gewünscht,etwas über unsere Schule und die Schülerschaft zu hören. Julian Bastian, Johannes Cronauer und Ruben Mecking übernahmen diese Vorstellung sehr souverän und stellten auch die Bedeutung unserer Namensgeberin heraus.
Ilana Schild erzählte ausführlich, wie es ihrem Großvater gelang, vor den Nazis zu fliehen und sich und seine Familie zuerst in USAGroßbritannien und dann in den USA in Sicherheit zu bringen. Sie erklärte, was es bedeutet, streng nach den Regeln der jüdischen Religion zu erleben, was z. B. bedeutet, dass sie ihr eigenes Haar unter einer Perücke verbirgt und ihre Arme bis zu den Ellenbogen bedeckt. Für sie war es interessant zu hören, wie unsere Schülerinnen und Schüler ihre Freizeit verbringen.
Am Ende betonte sie noch einmal ihre Botschaft: „Gebt dem Hass keine Chance“.  

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