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Klasse 10.3 in Potsdam und Berlin
Abschlussfahrt 10.3 2016

Abschlussfahrt 10.3 2016Am Montag, den 26.9.2016 verließen wir um 7.00 Uhr morgens Herten in Richtung Potsdam.
Nach einigen Staus erreichten wir die Jugendherberge in Potsdam - Babelsberg gegen 14.30 Uhr.
Wir  belegten die  Zimmer und anschließend  erkundeten einige von uns noch die nähere Umgebung, die größte Gruppe – die Mädchen - mussten sich „fertig machen “ für den Diskobesuch am Abend.
Wir verbrachten den Abend mit ca. 45 Klassen aus dem gesamten Bundesgebiet in der Disko, und  kehrten ziemlich müde nach Potsdam zurück.

Am Dienstag nahmen wir an einer Führung im Tränenpalast teil.Abschlussfahrt 10.3 2016
Tränenpalast ist die umgangssprachliche Bezeichnung im Berliner Volksmund für die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße in der zwischen 1961 und 1989 geteilten Stadt Berlin. Er befindet sich innerhalb der ehemaligen Osthälfte Berlins im historischen Stadtviertel Dorotheenstadt des Ortsteils Mitte. Von hier fuhren S-, U- oder Abschlussfahrt 10.3 2016Fernbahn aus der DDR nach West-Berlin.
Die Bezeichnung Tränenpalast leitet sich davon ab, dass die meisten DDR-Bürger im genannten Zeitraum keine Reisefreiheit nach West-Berlin hatten und ihre westlichen Besucher hier unter Tränen verabschieden mussten. Im Tränenpalast befanden sich die Kontroll- und Abfertigungsschalter der Grenztruppen der DDR (Wikipedia).

Anschließend besuchten wir das Brandenburger Tor, liefen zum Alexanderplatz. Hier konnten wir auch ausgiebig shoppen. Nachdem wir noch das SONY Center am Potsdamer Palast besichtigt hatten, kehrten wir zur Jugendherberge zurück.

Abschlussfahrt 10.3 2016

Am Mittwoch besuchte eine kleine Gruppe unsrer Klasse die Abschlussfahrt 10.3 2016ROSA PARKS SCHULE in Berlin Kreuzberg, die anderen erkundeten den Stadtteil Kreuzberg.
Der Schulleiter Herr Hänel empfing uns in seinem Büro, informierte uns über die Entstehungsgeschichte der Schule und die Namensgebung. In Berlin umfasst die  Grundschule die Jahrgänge Abschlussfahrt 10.3 20161bis 6, zusätzlich gibt es an der Schule noch 3 Willkommensklassen.
Bei der Führung durch das Schulgebäude konnten wir an mehreren Stellen Hinweise auf  die Namensgeberin der Schule erkennen,  es werden in allen Jahrgängen Projekte zu „Rosa Parks“  mit einem starken Fokus auf „Demokratie lernen“ durchgeführt: z. B. „ Was bedeutet  Platz machen?“  „Raumteiler“.
Besonders beeindruckt waren wir vom Yogaraum und dem Tanzraum, außerdem arbeitet die Schule mit anderen Gruppen/ Organisationen zusammen, die in unmittelbarer Nähe zur Schule angesiedelt sind.

Am Nachmittag besuchten wir das Gelände der heutigen Gedenkstätte Abschlussfahrt 10.3 2016Berlin Hohenschönhausen in der Genslerstraße.
Im Sommer 1951, knapp zwei Jahre nach Gründung der DDR, übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnisgelände, das bis zu dessen Auflösung Ende 1989 als zentrales Untersuchungsgefängnis genutzt wurde. In dieser Zeit waren dort etwa 11 000 Menschen inhaftiert, überwiegend aus politischen Gründen.
Eine Gruppe wurde von Thomas Raufeisen geführt. Sein Vater, Abschlussfahrt 10.3 2016damals Geophysiker beim Industrieunternehmen Preussag, war als Inoffizieller Mitarbeiter für das Ministerium für Staatssicherheit tätig. 1979 drohte ihm eine Verhaftung wegen Spionage, so dass die Familie Raufeisen in die DDR ausreisen musste. Unter dem Vorwand, den kranken Großvater in Ostdeutschland zu besuchen, fuhren die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern über den Transit Richtung Berlin nach Ahlbeck. Dort erfuhren die Brüder zum ersten Mal den Hintergrund der Reise sowie Abschlussfahrt 10.3 2016alles über die Tätigkeit des Vaters. Der minderjährige Thomas Raufeisen konnte im Gegensatz zum älteren Bruder Michael die Einbürgerung nicht verweigern und musste somit in der DDR bleiben. 1980/1981 misslangen mehrere Fluchtversuche der Familie, u.a. über Ungarn. Der nun 19jährige Thomas wurde wegen "ungesetzlichen Grenzübertritts" und "landesverräterischer Agententätigkeit" zu drei Jahren Haft verurteilt. Nach Verbüßung der Haft erhielt er 1984 eine Ausreisegenehmigung und reiste zurück in die Bundesrepublik. Heute arbeitet er freiberuflich im Bereich der politischen Bildung u.a. als Besucherreferent in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Er hält Vorträge, Lesungen und führt Zeitzeugengespräche bei Bildungseinrichtungen. Seine Biografie ist Grundlage des Films von Bettina Renner "Unser Vater, der Spion". Er selbst ist Autor des Buches "Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei" (Herder-Verlag).

Abschlussfahrt 10.3 2016Am Donnerstag frühstückten wir erst um 9.00 Uhr – gegen 11.00 Uhr fuhren wir mit der S-Bahn nach Berlin, zum Kurfürstendamm. Dort konnten wir shoppen und bewunderten einen älteren Herrn, der uns mit seinem Skateboard, vor der Gedächtniskirche, seine Kunststücke vorführte.
Vom Potsdamer Platz liefen wir zum Abschlussfahrt 10.3 2016Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal genannt. Es ist ein Mahnmal für die unter der Herrschaft Hitlers und des Nationalsozialismus im Holocaust ermordeten Juden.
Dann gingen wir weiter zum Reichstagsgebäude und dem Paul-Löbe-Haus , Abschlussfahrt 10.3 2016dort hatten wir einen Termin mit Herrn Michael Groß, dem Bundestagsabgeordneten. Nach einem Gespräch, führte er uns durch das Paul-Löbe-Haus, und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Diese Gebäude und das Reichstagsgebäude sind unterirdisch miteinander verbunden.
Herr Groß zeigte uns die Installation von Christian Boltanski „Das Archiv der Deutschen Abgeordneten, 1999, Metallkästen mit Aufklebern“. Für das Reichstagsgebäude hat er im Untergeschoss der Abschlussfahrt 10.3 2016Ostseite das „Archiv der Deutschen Abgeordneten“ entworfen, eine Installation, die einen unmittelbaren Bezug zu Gegenwart und Geschichte des Gebäudes herstellt. Nahezu 5000 Kästen sind mit den Namen der Abgeordneten beschriftet, die zwischen den Jahren 1919 und 1999 auf der Grundlage demokratischer Wahlen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung von 1919/1920, den Reichstagen der Weimarer Republik oder dem Deutschen Bundestag angehörten. Der in der Installation präsentierte Zeitraum endet mit der Wiederaufnahme des Abschlussfahrt 10.3 2016Parlamentsbetriebes im Reichstagsgebäude nach seiner Umgestaltung durch den Architekten Sir Norman Foster. Er wies daraufhin, dass er volljährigen Schülern und Schülerinnen aus seinem Wahlkreis die Möglichkeit bietet, bei ihm ein Praktikum zu absolvieren.
Wir konnten einen Imbiss mit Blick auf die Spree einnehmen, und nahmen dann um 20.00 Uhr an Abschlussfahrt 10.3 2016einer Plenarsitzung teil, in der folgende Themen zur Beratung vorlagen:
Kein Lobbyismus im Klassenzimmer, Telekomanteile veräußern – In Breitbandausbau investieren, das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz,  das Elektromagnetische-Verträglichkeit-Gesetz – EMVG.
Abschlussfahrt 10.3 2016Anschließend besuchten wir die Kuppel des Reichstagsgebäudes und genossen den weiten Blick bei Nacht über Berlin.
Am Freitag besichtigten wir in Potsdam die Nikolaikirche, das Brandenburger Tor und das Schloss Sanssouci. Nach einem gemeinsamen Essen in einer Pizzeria, verließen wir Potsdam – Babelsberg um 18.00 Uhr in Richtung Herten.




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