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Die Klasse 7.3 auf zum Hundertwasserhaus ….Hundertwasserhaus_5




Hundertwasserhaus_1An ersten Montag im Juli 2017 machten wir uns auf den Weg nach Essen in die Gruga. Dort steht ein Hundertwasserhaus. Es wurde durch die Spendengelder der Ronald McDonald Kinderhilfe möglich, dort ein Haus zu bauen, in dem man sich wohlfühlen, entspannen und ausruhen kann. Hier wohnen zeitweise Familien mit ihren schwerkranken Kindern, die in der Uniklinik behandelt werden.
Im Kunstunterricht beschäftigten wir uns in den letzten Stunden mit Hundertwasser, der eigentlich Stowasser hieß (Sto heißt in einigen slawischen Sprachen hundert). Doch er hat nicht nur seinen Nachnamen geändert, sondern gab sich auch noch drei Vornamen:
Friedensreich (weil er den Frieden unter den Menschen wichtig fand) Regenreich (weil an einem Regentag die Farben besonders leuchten) Dunkelbunt (weil Schwarz außenherum die Farben innen zum Strahlen bringt).

Er sagte, dass wir das Paradies schon auf Erden haben, es aber kaputt machen.
Daher waren wir ganz gespannt, solch ein Haus selbst einmal zu betreten, das sich an die Natur anpasst, in dem nicht alles rechtwinklig ist, in dem Spiralen und Türmchen mit eingeplant wurden….

Hundertwasserhaus_4Unseren Rundgang starteten wir unter dem Sternenzelt im Eingangsbereich des Hauses. Frau Gek führte uns durch das Haus, zeigte und erklärte uns viele Dinge inner- und außerhalb des Hauses.
„Was? Jedes Fenster und jede Tür hat einen anderen Griff. Darauf werden wir bei unserem Rundgang auf jeden Fall achten“, versprach Maya. Die Spiraltreppe, die uns in die oberen Etagen führte, hatte geschwungene Treppen und im Geländer waren Werkzeuge der Arbeiter eingearbeitet. „Tolle Idee“, fand Rukiye. Ebenfalls begeistert waren wir vom Blumenvorhang. Wenn das Wetter schlecht ist, holt man sich die Blumen vor das Fenster, scheint die Sonne, schiebt man den Vorhang an die Seite und blickt in die Natur. „So was hätte ich auch gerne zu Hause. Da hab ich gleich bessere Laune“, meinte Dustin.


Hundertwasserhaus_3

„Mir gefällt der Dachgarten. Die Erde und Pflanzen, die zum Bau des Hauses weg mussten, kamen wieder auf das Haus, und so grünt und blüht es hier überall“, staunte Deniz oben nahe des goldenen Zwiebeltürmchens. „Ja, die Baummieter sind auch interessant. Die Bäume können hier wohnen und als Miete zahlen sie Sauerstoff und Schatten. Cool!“, fand Yasin.


Es gab noch viele Dinge, die uns beeindruckt haben. So die goldene Zwiebel, die das Sonnenlicht so schön reflektiert und tatsächlich Gold enthält (das haben wir dort erfahren), die farbigen Säulen, der Brunnen im Innenhof, auf dem eine kitschig-romantische Figur eingearbeitet war, der Hintergrund des Flachbildschirms, der auch geschwungen und nicht rechteckig war, die Wand mit den Flaschen, die abends leuchten und einen Wasserfall darstellen sollen,….. und, dass durch die Spenden-Häuschen (sie stehen bei McDonald’s im Kassenbereich) im Jahr ca. 3 Millionen Cents (!!!) gespendet werden. Mit diesem Geld können solche Häuser für Familien mit schwerkranken Kindern gebaut und unterhalten werden. Zum Ende der Führung überreichten wir Frau Kehnen eine kleine Spende und unsere Hundertwasserhäuser, die wir im Kunstunterricht erstellt hatten.

Den Abschluss unseres Ausflugs bildete eine Rundfahrt mit der „Bimmelbahn“ durch den Gruga-Park.

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