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Starke Worte und berührende Auftritte am Rosa-Parks-TagRPS-Tag-2018_5




“Wir dulden keine Ausgrenzung!“ (Thomas Aehlig) - “Wir wollen Brücken bauen!” (Jessica und Kadir) – “Use your skills to improve not only your lives, but the lives of those around us!” (Konsul Ken Walsh).

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Starke Worte an einem Rosa-Parks-Tag, der den Geburtstag unserer Namensgeberin mehr als würdig in Szene setzte. Auch, wenn es nicht immer einfach ist, in unserer großen und gemischten Schulgemeinschaft den Alltag in einem wirklichen Miteinander zu leben, hat sich an diesem Tag gezeigt, dass viele deutlich sagen, dass es möglich sein sollte. Jessica Nsanda und Kadir Kurt machten das in ihrer Moderation sehr deutlich.

Unsere Paten für das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das Haus der Kulturen und das Generalkonsulat der USA in Düsseldorf waren unsere Gäste, Gerald Asamoah ließ sich in diesem Jahr leider entschuldigen. Ken Walsh, der amerikanische Handelskonsul in Düsseldorf, war sehr beeindruckt von dem, was er über unsere Schule schon im Vorfeld erfahren hatte, nämlich, dass wir das Erbe von Rosa Parks ehren und es im Alltag umsetzen, wie er in seiner Ansprache betonte:
RPS-Tag-2018_12“I honor the winners of the previous and future Rosa Parks Awards and all of you as the carriers of that important legacy.” Darauf sollten wir stolz sein. Auch Bürgermeister Fred Toplak wies auf “die wichtigen kleinen Schritte” hin, die das friedliche Zusammenleben ermöglichen. Das betonten auch Lea Ollesch und Joshua Bertsch im Namen des Gk Religion der Q2, die ihre Gedanken zum Projekt „Angst überwinden – Brücken bauen“ vorstellten. Als Partnerschule der „Woche der Brüderlichkeit 2018“ der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“, deren Motto das Projektthema ist, haben wir als Schule das diesjährigeThemenheft mitgestaltet.

RPS-Tag-2018_3Das Publikum war hingerissen von den grandiosen Darstellungen unserer schuleigenen Künstler/innen! Habibe Kuruoglu (Q2), begleitet von Elmäddin Qasimli (EF) berührte mit einem türkischen Lied. Elmäddin verblüffte alle mit seinem Gitarrenspiel. Wer wusste schon, dass er sein Instrument so beherrscht. Das ist das Schöne am Rosa-Parks-Tag, dass wir alle erfahren, welche kreativen Köpfe wir an unserer Schule haben. Jeffrey Bretthauer und Michelle Pordzik könnten jeden Gesangswettbewerb im Fernsehen gewinnen mit ihrer Stimmgewalt! Und die jungen Cheerleaderinnen sind wirklich kleine Akrobaten.

RPS-Tag-2018_30Der Höhepunkt des Tages war natürlich die 9. Verleihung des Rosa-Parks-Awards an Katrin Mienert, die als Studentin schon als Lehrerin der Sprachförderkinder arbeitet. Sie wurde für ihr Engagement besonders außerhalb des Unterrichts geehrt. „Sie arbeitet mit den Kindern, die ihre Hilfe ganz besonders brauchen. Durch ihre zugewandte Art hat sie das Vertrauen dieser Kinder gewonnen und deren Herzen im Sturm erobert. Aber das reicht ihr ja nicht. Sie will mehr. Sie macht mehr. Deshalb kümmert sie sich auch in ihrer wenigen Freizeit (schließlich studiert sie noch) besonders intensiv um jene, die sie damit unterstützen kann.
Sie geht zum Beispiel einkaufen für die Klassenfahrt (Schlafanzug, Zahnbürste, Puschen und was man sonst so braucht), besorgt bei Bauchweh eine Wärmeflasche, macht Krankenbesuche, bringt dabei Zeitschriften mit, tröstet, hört zu und gibt den Kindern das Gefühl: ich bin nicht allein in diesem fremden Land.“
Das sagte Stefanie Brathun in ihrer Laudatio. Leider konnte Katrin Mienert den Preis nicht persönlich entgegen nehmen, da sie ausgerechnet heute eine Klausur im Rahmen ihres Studiums schreiben musste.

Nominiert waren außerdem die Mädchen, die mit viel Einsatz in ihrer Freizeit einen Raum im Jugendzentrum Nord in einen gemütlichen Freizeitbereich für Mädchen umwandelten, und die Schüler und Schülerinnen, die im Januar 2017 den Holocaustgedenktag der Stadt Herten mit ihren Beiträgen gestalteten und so betonten, dass es in unserer Verantwortung liegt, das schreckliche Geschehen in der Zeit des Nationalsozialismus nicht zu vergessen und daraus Konsequenzen für eine Gegenwart und Zukunft ohne Rassismus und Ausgrenzung zu ziehen.

Wir freuen uns jetzt schon auf den Rosa-Parks-Tag 2019, an dem der 10. Award verliehen wird, denn im August 2018 trägt unsere Schule schon 10 Jahre den Namen Rosa-Parks-Schule, und wir können uns gar keinen besseren Namen wünschen.

Renate Tellgmann

Hier geht es zur Fotogalerie (Fotos mit dem Wasserzeichen des Bauer Verlages mit freundlicher Genehmigung von F. Bergmannshoff/Hertener Allgemeine)
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