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Rosa Parks'  100. Geburtstag  - unsere Schule feierte!

 

  

 

Schon seit Wochen arbeiteten viele von uns auf diesen Tag hin: die verschiedenen Orchester und die Schulband, die DG (Darstellen und Gestalten)-Kurse,  die Klasse 5.3, die Kunstkurse der Oberstufe, der Leistungskurs Englisch 12, das Kulturagententeam. Einzelne Schülerinnen und Schüler hatten immer wieder neue Ideen und alle hatten nur ein Ziel: der 4. Februar sollte ein großer Tag zu Ehren von Rosa Parks und auch für uns als Schule werden.


Nun können wir sagen: es war eine großartige Feier und wir können alle stolz sein, dass wir zusammen mit unseren Gästen so viel Freude gehabt haben.


Stephen A. Hubler, der Generalkonsul der U.S.A. aus Düsseldorf,  betonte auch, dass Rosa Parks sicher gerne dabei gewesen wäre, denn es wurde wieder einmal deutlich, dass sich ihre Botschaft wie ein roter Faden durch das Programm zog. Ihre Aussage "Ohne Mut und Inspiration werden die Träume sterben, der Traum von Frieden und Freiheit" war dabei ein passendes Motto.

 

Nach nur 1 ½ Jahren in einem Orchester zu spielen, wie es die 6.4. vorführte, ist mutig. Sich ganz alleine auf die Bühne zu begeben und zu erzählen, wie wichtig Zivilcourage ist, ist besonders mutig, aber Martina Leky aus der 8.4 traute sich.

 

 

Wie bunt unsere Schülerschaft zusammengesetzt ist, zeigte der Lk Englisch der Jahrgangsstufe 12: ein Mosaik der Kulturen, bunte Kartons, die die Wurzeln widerspiegelten: Thailand, Syrien, die Philippinen, Kenia, England, Türkei, Marokko, Libanon, Deutschland. Jeder bringt andere Ideen und Akzente ein, aber zusammen sind wir ein Teil der Schulgemeinde und formen ein neues Bild: zur Verblüffung der Zuschauer wurden die Kartons gedreht und ein Portrait von Rosa Parks erschien. Hätte ein Karton gefehlt, das Bild wäre unvollständig geblieben.



Und die "Rosa-Parks-Familie" wächst: so nannte Holger Hänel, der Schulleiter der Rosa-Parks-Schule Berlin, unsere Partnerschaft. Er war extra für unsere Feier angereist und freute sich, dass seine Schule seit August 2012 auch diesen Namen trägt.

 

Er war nicht alleine gekommen. Suli Puschban, die das Schullied der Berliner komponiert hat, sang es zusammen mit der 5.3, die mit Bernd Goralski toll geübt hatte. "Rosa Parks bist du".

 

 

 

 

 

Das Publikum war gemeint und wir machten (fast) alle mit, sogar Dr. Uli Paetzel, unser Bürgermeister.

 

 

Es waren aber auch ernste Töne zu hören. Nico Lechtenböhmers Performance seines Raps "Eine Kerze brennt" zusammen mit der Schulband führte bei vielen Zuhörern zu einer Gänsehaut oder zu Tränen in den Augen. Nico setzt sich hier mit den Gräueltaten in Auschwitz und der heutigen Reaktion darauf auseinander. Diesen Text schrieb und vertonte er nach dem Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers  Auschwitz mit einer Schülergruppe im letzten Sommer.


Als er von der Bühne kam, ahnte er noch nicht, dass er sie gleich wieder betreten würde.

 

In der Laudatio für den Empfänger des 4. Rosa-Parks-Awards machten Renate Tellgmann und Ulla Zacher Andeutungen, dass den Preis jemand bekommen würde, der sich nicht nur in unserer Schule, sondern auch  in anderen Institutionen Hertens für Themen engagiert, die dazu gehören, den Frieden und die Demokratie in unserem Land zu sichern. Rechte Gewalt, zu Zeiten des Nationalsozialismus und auch heute, Integration gehören dazu. Zühtü Baritoglu, am „Haus der Kulturen“ für Integrationsprojekte zuständig, beschreibt ihn als (Zitat) „zuverlässigen, ehrlichen und aufrichtigen jungen Mann, der beherzt und engagiert alles angeht.“ Er moderierte dort zum Beispiel die Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Haus der Kulturen“ und macht im Rahmen des „Kulturrucksacks“ Angebote für Jugendliche.

 

Sabine Weißenberg vom Kulturbüro der Stadt Herten bezeichnet ihn als „Werbeträger und Vermittler in den Schulen und bei den Schülerinnen und Schülern“. Für das Kulturbüro moderierte er im Rahmen von „Kultur und Schule“. Spätestens da wussten alle, wer gemeint war, Nico Lechtenböhmer.


Für uns ist Nico derjenige, der gerne hilft, wenn seine technischen oder kreativen Fähigkeiten gefragt sind. Derjenige, der spontan hilft, und mal eben für einen Künstler einspringt, der im Schneechaos stecken geblieben ist,  derjenige, der auch jüngeren Schülern Mut macht, sich etwas zuzutrauen.


Deshalb ist Nico Lechtenböhmer aus dem 13. Jahrgang  ein würdiger Award- Empfänger an diesem besonderen Geburtstag.

 

 

 

Sehr viele fleißige Schülerinnen und Schüler hatten dann unter Mithilfe von einigen Lehrerinnen und Lehrern ein wunderbares Internationales Buffet gezaubert, das u.a. auch die amerikanischen Basketballer der Hertener Löwen mit ihren Coaches Dirk Altenberg und Jake Jacoby sättigte.


Alle hatten noch einmal Zeit zu reden und sich zu freuen, dass wir so feiern konnten.

 

Lesen Sie dazu die Beiträge der WAZ "Rosamontag" und "Eine Kerze brennt" und beachten Sie die dazugehörige Bildergalerie sowie den Beitrag in der Hertener Allgemeine, die ebenfalls eine große Bildergalarie ins Netz gestellt hat. Sehenswert auch die Fotos von HalloHerten

 

Die verwendeten Bilder wurden freundlicherweise von der Hertener Allgemeinen Zeitung und der WAZ zur Verfügung gestellt.

Beachten Sie auch die Fotogalerie, die Fotos wurden uns freundlicherweise von Heinz Jürgen Bourichter zur Verfügung gestellt.

 

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