Tage religiöser Orientierung
im Jugendkloster Kirchhellen
Vanessa Orth und Vanessa Althoff berichten über die Fahrt ins Jugendkloster Kirchhellen.
Im März 2011 fuhren wir für 3 Tage in das Jugendkloster Kirchhellen. Anfangs waren wir enttäuscht, dass Frau Dirks erkrankt war, aber Frau Hönigschmidt hatte nun die Aufsicht.
In Kirchhellen wurde uns das „Klosterteam“ vorgestellt und wir stellten uns selber vor. Nach dieser Runde wurde uns das Kloster gezeigt mit den Schlafräumen, den Aufenthaltsräumen, der Küche und den Gruppenräumen.
Das Jugendkloster ist ein Selbstversorgerhaus, das heißt, dass sich die Gruppe selber versorgen muss.
Nach der Zimmereinteilung gab es eine Pause, in der wir unsere Zimmer bezogen.

Um 9.30 Uhr trafen wir uns im Gemeinschaftsraum und besprachen die folgenden Tage. Wir wählten in 3 Gruppen alle das Thema „Zukunft“ aus.
Folgendermaßen verliefen die Tage: Um 8.15 Uhr begann der Tag mit einem Morgenimpuls. Dann frühstückten wir und hatten dann noch eine halbe Stunde Zeit. In dieser Zeit musste auch der Abwasch erledigt werden. Dann begann die erste Arbeitseinheit bis zum Mittagessen um 12.30 Uhr. Zwischendurch gab es Pausen. Beim Mittagessen, das immer sehr lecker war, hatten wir die Möglichkeit, uns über die Arbeit in den Gruppen zu unterhalten. Anschließend gab es noch genügend Zeit, um das Dorf Kirchhellen zu erkunden. Es gab kleine Läden und eine Eisdiele mit sehr leckerem Eis.
Es folgte die zweite Arbeitseinheit bis zum Abendessen. Abendessen um 18.30 Uhr war immer das beste Essen. Das fanden alle. Nach kurzer Pause fand im Meditationsraum die Abendrunde statt. In dieser Abendrunde konnte jeder seine Wünsche für den nächsten Tag vorschlagen und erzählen, was am besten gefallen hatte. Im Meditationsraum durften wir auch zweimal eine Traumreise machen. Kai hatte Musik laufen lassen und erzählte uns eine Geschichte, die wir uns bildlich vorstellen konnten. Es war wunderbar. Viele sagten auch, dass diese Traumreisen die Highligts waren.
Die Betreuer waren sehr nett und immer gut drauf. Wir hatten viel Spaß mit ihnen.
Interessant war auch, das Kloster von innen zu sehen. Es ist von außen sehr alt, aber von innen ist es hübsch eingerichtet und einfach wunderschön. Die kleine Kirche auf dem Hof war früher mal ein Pferdestall. Jetzt wurde sie mit Teppichen ausgelegt und zum Beten gemütlich eingereichtet.
Was wir am schlimmsten fanden, war der letzte Tag, an dem wir das Jugendkloster wieder so herrichten mussten, wie es war, als wir kamen Aber eigentlich war das harmlos. Viele haben sich stumm gestellt, aber sonst war alles sehr gut.
Wir empfehlen auch anderen aus dem 10. Jahrgang ins Jugendkloster zu fahren. Es waren sehr schöne Tage und diese Tage wird man immer bei sich tragen. Wir haben uns in diesen Tagen besser kennen gelernt und auch von anderen Seiten gesehen. Es waren unbeschreibliche wunderbare Tage.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 12:42 Uhr



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