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Ein Kooperationsprojekt zur Individualisierung von LernprozessenGGG-Artikel zu Salto_3


"Salto? Sie holen den Zirkus in die Schule? Das ist doch nicht neu!"
So oder so ähnlich wird ein mancher denken, wenn eine der drei beteiligten Schulen den Namen ihres Kooperationsprojekt zur Individualisierung von Lernprozessen nennt. Aber weit gefehlt! Dieses Projekt ist neu!
 
Die "Werkstatt Individualisierung" von Annemarie von der Groeben (ehemalige Didaktische Leiterin der Laborschule in Bielefeld) und Ingrid Kaiser (ehemalige Pädagogische Leiterin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden), die von den Didaktischen LeiterInnen des Regierungsbezirks Münster 2010/11 besucht wurde, gab den Ausschlag für das Kooperationsprojekt. Begeistert von den Möglichkeiten der Lernarrangements von einzelnen Schulstunden bis zu möglichen jahrgangsübergreifenden Projekten, dem hohen Grad der Schülerorientierung, der dem einzelnen Kind angepassten Waagschale zwischen Forderung und Förderung, der hohen Lernmotivation und in der Regel sehr guten bis guten Lernergebnissen der Schülerinnen und Schüler nach den ersten Erprobungen, der Freude am Lernen und vielem mehr wurde schnell der Wunsch deutlich, das Konzept der selbstdifferenzierenden Aufgaben in die eigene Schule zu holen.
 
Grundidee
Einzelne Lehrkräfte, die versuchen, manifestierte Strukturen einer Schule oder das Selbstverständnis von Lehrenden aufzubrechen, werden trotz wohlwollender und aktiver Unterstützung durch die Schulleitung oft ein Scheitern erleben. Gute Projekte versanden, werden sie nicht von großen Teilen eines Kollegiums getragen und gepflegt. Also gab es zu der Frage, wie das Modell der beiden Referentinnen flächendeckend in die jeweiligen Schulen gelangen kann, eigentlich nur eine Antwort: Dem Gesamtkollegien oder zumindest größeren Teilen werden Schulungen angeboten, um die nachhaltige Implementation in allen Fachbereichen erzielen zu können. 
 
Vertragspartner
Ein solches Großprojekt, das mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden ist und enorme finanzielle Ressourcen fordert, kann von einzelnen Schulen nicht gestemmt werden kann. Deshalb lag die Lösung einer Kooperation nahe, wobei die ausgewählten Schulen ähnliche Strukturen, Ziele und Problemlagen haben sollten, um sich wirklich gemeinsam auf den Weg machen zu können. Initiiert und unterstützt durch die schulfachlichen Dezernenten Christian Ladleif und Dietrich Scholle schlossen nach einer Vorbereitungszeit von etwa einem Jahr und den Abstimmungen in allen erforderlichen Gremien die Gesamtschule Gelsenkirchen Ückendorf, die Janusz-Korczak-Gesamtschule Bottrop und die Rosa-Parks-Schule, Gesamtschule der Stadt Herten, mit dem Dezernat 44 der Bezirksregierung Münster einen zunächst auf drei Jahre angelegten Kooperationsvertrag. Trotz aller Unterschiede ist allen drei Schulen gemein, dass im Zuge der demografischen Entwicklung die Schülerzahlen rückläufig sind und dabei der Anteil von Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund zunimmt. Die Steigerung der Sprachkompetenz stellt daher eine der zentralen Aufgaben in der Unterrichtsentwicklung dar.
 
Ziele des Projekts
Indem die drei Schulen voneinander lernen und gegenseitig ihre Erfahrungen und Kompetenzen zur Verfügung stellen, soll der eigene Schulentwicklungsprozess im Hinblick auf die Individualisierung von Lernprozessen gestützt und verstärkt werden. Hier wurden als Maßstäbe gesetzt, dass jedes Kind seinen bestmöglichen Schulabschluss erreicht und damit der Anteil von sogenannten Risikogruppen, also Kindern, deren erfolgreicher Abschluss der Schullaufbahn gefährdet ist, verringert wird. Der Verbesserung der Sprachkompetenz kommt der Schülerpopulation der drei Schulen eine zentrale Rolle zu.
 
GGG-Artikel zu Salto_2Demzufolge wurde vertraglich festgelegt, dass über qualifizierte Fortbildungen (von der Groeben/Kaiser: Werkstatt Individualisierung; Leisen: Sprachförderung als Aufgabe aller Fächer; Sack: Leistungsbeurteilung u.a.) die Individualisierung der Lernprozesse unter Berücksichtigung von strukturierten Arbeitshilfen und einer fundierten Rückmeldekultur, die die Leistungsbewertung einschließt, und die Sprachförderung als Aufgabe aller Fächer den Kern der Kooperationsvereinbarung bilden.
 
Strukturen der Kooperation
Jede Schule benannte 12 bis 16 Lehrkräfte der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften (ca. 3 pro Fach), die sich vertraglich zu der Kooperationsarbeit verpflichtet haben. Diese haben einerseits die Aufgabe, schul- und fachintern mindestens einmal wöchentlich gemeinsam Unterrichtsvorhaben zu planen, durchzuführen und auszuwerten. 
Andererseits treffen sie sich ca. alle 6 bis 8 Wochen schulübergreifend mit den jeweiligen Fachkolleginnen und -kollegen der beiden andern beteiligten Schulen. Die schulübergreifenden Arbeitstreffen dienen dem Austausch von Inhalten und Erfahrungen, aber auch der Entwicklung weiterer Unterrichtsvorhaben. Gelungenes soll verfolgt und innerhalb der drei Schulen verbreitet werden, weniger Gelungenes reflektiert, überarbeitet oder auch verworfen werden.
Die abgestimmten Ergebnisse werden persönlich über die Fachkonferenzen oder Teamstrukturen in den einzelnen Schulen veröffentlicht und über eine für alle drei Kollegien zugängliche Io-net2-Plattform für den sofortigen Unterrichtseinsatz nutzbar gemacht. Damit ergibt sich für jeden Kollegen/jede Kollegin der jeweiligen Projektschule die Möglichkeit, direkt von den Ergebnissen der Projektarbeitsgruppen zu profitieren. 
 
Begleitet und unterstützt werden die teilnehmenden Lehrkräfte des Projektes im Wesentlichen durch die Projektsteuergruppe. Diese ist gleichmäßig über die drei Schulen durch je ein Steuergruppenmitglied und der Didaktischen Leitung besetzt. Zudem ist als schulfachlicher Dezernent Christian Ladleif ständiges Mitglied des Gremiums. Je nach Bedarf und Themenbereich werden die Schulleitungen der drei Schulen zu den Sitzungen der Projektsteuergruppe eingeladen. Als Projektleiter wurde Klaus Kruzinski-Irle, ehemaliger Leiter der Gesamtschule Schwerte benannt. Wichtig für alle drei Schulen war bereits während der Vorbereitungsphase, dass sich eine unabhängige Instanz für die Leitung des Projekts verantwortlich zeichnet, um keine der drei Schulen eine gesonderte Position zuzuschreiben und so "der Blick von außen" gewährleistet werden kann. 
 
Finanzierung
In das Projekt sind neben der Projektsteuergruppe über 40 Lehrkräfte aller drei Schulen direkt involviert, die einen Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozess für ca. 240 Lehrkäfte und weit über 2000 Schülerinnen und Schüler vorantreiben, der weit über die bekannten Strukturen von Entwicklungsprozessen hinausgehen. Um den beteiligten Lehrkräften die notwendige Zeit für die gemeinsame Aufgabe zur Verfügung zu stellen, wurden den drei Schulen zusätzliche Stellenanteile im Umfang von jeweils zwei Stellen durch die Schulaufsicht zugeteilt. Jede beteiligte Lehrperson wird nach einem gemeinsam verabredeten Schlüssel anteilig für ihre Aufgaben entlastet.
Ergänzt werden die zusätzlichen Stellenanteile zudem mithilfe ergänzender Finanzierungen der Fortbildungen durch das Dezernat 44 oder auch Finanzierungen von Fortbildungen durch die GEW NRW. Die Schulen selbst haben sich verpflichtet, mindestens 50% ihres Fortbildungsbudgets in das Projekt zu geben. Damit wurde den drei Schulen eine personelle und finanzielle Unterstützung zuteil, die in Deutschland nach Ihresgleichen sucht. 
 
Fortbildungskonzept
Zu Beginn des Kooperationsprojektes wurde die Individualisierung des Lernens anhand des "Werkstatt Individualisierung" von Annemarie von der Groeben und Ingrid Kaiser in den Mittelpunkt gestellt (4 Fortbildungsblöcke mit je zwei Tagen). Fortbildungen zur Steigerung der Sprachkompetenz (Prof. Dr. J. Leisen, 1-2 Fortbildungsblöcke), zur Leistungsmessung und -bewertung (Lothar Sack u.a., 1-2 Fortbildungsblöcke), zur Evaluation von Unterricht (z.B. A. Helmke, 1-2 Fortbildungsblöcke) wurden in die Fortbildungskonzeption aufgenommen und nach Bedarf der beteiligten Lehrkräfte abgerufen. Eine zunächst engere Taktung der Fortbildungen wurde aufgelockert, um den Arbeitsgruppen ausreichend Zeit für die Verarbeitung der Fortbildungsinhalte und die vertiefende Erprobung zu geben. Ebenso wurden zuvor vorgeschlagene Ablaufplanungen den Bedürfnissen der einzelnen Saltoarbeitsgruppen angepasst.
 
GGG-Artikel zu Salto_1Die Arbeit in dem Projekt
Wie die Prozesse in dem Projekt für die einzelnen Lehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler ausgestaltet sind, soll hier am Beispielfach Deutsch illustriert werden.
 
Für jede Lehrkraft der Fachgruppe Deutsch wurde der Montagnachmittag im Stundenplan für das Saltoprojekt frei gehalten. Hier planen die beteiligten Lehrkräfte ihre individualisierten Unterrichtsvorhaben auf der Grundlage der Fortbildung "Werkstatt Individualisierung". Sie entwickeln Rückmeldeformate, bereiten auch jahrgangsübergreifende Projekte vor, die entweder zunächst in der eigenen Schule erprobt und evaluiert werden oder auch schon in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der anderen beiden Projektschulen entstehen. 
 
In den Schulgruppentreffen stehen natürlich die Lernwege der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt:

Welche Aufgaben sichern das Erreichen der Mindestanforderungen, also des Fundamentums?
Wie gestalte ich die Wahlaufgaben im Sinne der selbstdifferenzierenden Aufgaben so, dass jeder Schüler/jede Schülerin sich in einem angemessenen Spannungsfeld zwischen Anforderung und Rückgriff auf bekanntes Wissen wiederfindet? 
Welche Aufgaben stelle ich im Additum mit welchem Ziel? 
Welche Kompetenz soll mit einer bestimmten Aufgabe erreicht werden?
Welches Unterstützungsmaterial kognitiv und/oder sprachlich stelle ich zur Verfügung? 
...
 
Die zuvor den einzelnen Aufgaben zugedachten Kompetenzstufen werden - ähnlich dem Lernstand 8 - nach erfolgter Arbeit überprüft und ggf. angepasst.
 
Ca. alle sechs Wochen treffen sich die 9 Deutschkolleginnen der drei Schulen an einer der Projektschulen und tauschen sich über ihre jeweiligen Ergebnisse und Erfahrungen aus, überarbeiten Vorhaben, sprechen die nächsten Projekte und verabreden ihre kommenden Hospitationen. Die regelmäßige gegenseitige Hospitation - lernen voneinander und miteinander - ist nicht nur vertragliche Grundlage für alle Beteiligten, sondern eröffnet, neben vielen weiteren positiven Erfahrungen und Erkenntnissen, allen Beteiligten die direkte Überprüfung und den unmittelbaren Austausch der am "runden Tisch" getroffenen Unterrichtsentscheidungen.
 
Implementation der Unterrichtsvorhaben
Neben den bereits beschriebenen Aufgaben der Lehrkräfte gehört die Verbreitung der Unterrichtsvorhaben innerhalb des eigenen Kollegiums zu den Obliegenheiten. 

Nicht nur über die Io-net2-Plattform werden die Arbeitsergebnisse den Lehrkräften der einzelnen Schulen zur Verfügung gestellt, sondern auch über den
direkten Austausch im Jahrgangsfachteam (z.B. alle Mathematiklehrkräfte eines Jahrgangs nehmen mit Unterstützung einer Projektlehrkraft neu entwickelte Vorhaben als Beispiel für eigene Aufgaben), 
in den Fachkonferenzen (z.B. Vorstellung von Vorhaben),
durch fachübergreifende Arbeiten im Jahrgangsteam oder auch in 
"Schlüsselübergaben" (Jahrgangsteams geben ihre Inhalte, Aufgaben, Projekte etc. zum Ende des Schuljahres an den nachfolgenden Jahrgang weiter).
 
Hier stützt sich jede Schule auf ihre eigenen Kommunikationsstrukturen.
 
Vertraglich festgelegt und durchgeführt wird in jedem Schuljahr ein Fortbildungstag, an dem alle Lehrkräfte der drei Salto-Schulen durch Projektlehrkräfte gemeinsam geschult werde - eine Fortbildung von KollegInnen für KollegInnen. Während im ersten Kooperationsjahr zunächst in 15 verschiedenen Arbeitsgruppen Salto-Vorhaben vorgestellt und von den Lehrkräften aller drei Schulen in kleinem Umfang auch entwickelt wurden (Stunden- oder Sequenzebene), stand der zweite gemeinsame Fortbildungstag im Februar 2014 unter der Fragestellung, wie individualisierter Unterricht „gerecht" benotet werden kann. Hier bildete der Vortrag von Lothar Sack „Paul hat in Mathe eine 2 - Clara kann schriftlich dividieren - Probleme der Leistungsbewertung" ergänzt durch die Zusammenschau der rechtlichen Rahmenbedingungen in NRW durch Christian Ladleif den Auftakt einer vertiefenden Auseinandersetzung mit der Leistungsmessung von differenzierenden Aufgaben
 
GGG-Artikel zu Salto_4Resonanz in der Schulöffentlichkeit
"Oh, guck mal, was wir heute machen können" - "Ja, cool, jetzt nehme ich mir mal endlich eine Rede vor, bis jetzt habe ich mich nicht getraut. Hilfst du mir, Melisa?" Vielleicht ist dies nicht ganz der Originaltext, aber so gestaltete sich ein Gespräch zwischen Schülerinnen und Schülern zu Beginn einer GL-Stunde, als die Lehrkraft während der Frühstückspause ihr vorbereites "Salto"-Material auslegte und sofort von Kindern umringt war, die neugierig auf die kommenden Inhalte lauerten.
 
In allen Lerngruppen ist ein hohes Maß an Lernfreude und -motivation im Umgang mit selbstdifferenzierenden Aufgaben zu beobachten. Nur wenige Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten, sich auf Wahlaufgaben einzustellen. Die von den Schülerinnen und Schülern erzielten Ergebnisse zeigen in der Regel eine intensivere Auseinandersetzung mit den jeweiligen Lerninhalten als in "standardisierten Unterrichtssituationen". Auch der Wunsch und die Fähigkeit, eigene Lernergebnisse innerhalb der Klasse, aber auch anderen Lerngruppen vorzustellen, ist deutlich zu beobachten.
 
Das Interesse der Eltern an der Unterrichtung mit selbstdifferenzierenden Wahlaufgaben kann als durchweg positiv angesehen werden, da diese Form der Lernorganisation denen von Grundschulen sehr ähnlich ist. Sorge bereitet Erziehungsberechtigten allenfalls die Frage, ob die Lehrkräfte „ein Auge darauf haben“, dass ihr Kind nicht immer Aufgaben aus dem Bereich der Mindestanforderungen wählt. Die ausschließliche Reduktion auf die Wahl von Mindestanforderungen lässt sich aber kaum beobachten. Im Gegenteil: Schülerinnen und Schüler wählen von sich aus eher anspruchsvollere Aufgaben, sofern diese Aufgaben in ihrem Bearbeitungsvorschlag, ihrem „Setting“ attraktiv erscheinen.
 
Obwohl im Gesamtkollegium die Teilnahme an der Kooperation mehrheitlich abgestimmt wurde, ist es illusionär anzunehmen, dass sämtliche Lehrkräfte uneingeschränkt hinter dem Projekt stehen. Der Großteil des Kollegiums zeigte sich jedoch von Beginn an interessiert, wurde aber von der Sorge umgetrieben, die vertrauten Pfade verlassen zu müssen. Nach und nach etabliert sich aber nun das Konzept. Einerseits, weil sich auch kritische Lehrkräfte den guten Lernergebnissen der Schülerinnen und Schüler nicht entziehen können, andererseits, weil im Laufe der Zusammenarbeit mit den Projektlehrkräften deutlich wurde, dass sich vieles Vertrautes oder Bekanntes im Sinne selbstdifferenzierender Aufgaben subsumieren lässt.
 
Nicht zuletzt über die Referendarinnen und Referendare, die an allen drei Schulen intensive Erfahrungen mit individualisierten Aufgaben und in der Regel auch zum Schwerpunkt ihrer Ausbildung machen, zieht diese Form der Lernorganisation immer weitere Kreise. Seminar- und Fachleitungen zeigen großes Interesse und bitten zunehmend um die Vorstellung der Grundkonzeption und Beispielen im Seminar. Häufig arbeiten die Referendarinnen und Referendare von sich aus in den schulinternen Fachgruppen mit, um einen unmittelbaren Einblick in die gemeinsame Unterrichtsplanung zu erhalten. Am Rande sei bemerkt, dass die Referendarinnen und Referendare durch die Umsetzung der selbstdifferenzierenden Wahlaufgaben ausgezeichnete Examina ablegen.
 
Ausblick
Und wie geht es weiter? Zum Schuljahr 2014/15 werden die drei Schulen in ihr drittes Projektjahr kommen. Neben den bereits dargestellten Arbeitsschwerpunkten wird die multiperspektive Evaluation der individualisierten Unterrichtsorganisation den Fortbildungskern bilden und demnach erprobt und weiterentwickelt werden.
 
Die Frage nach der Wirksamkeit des individualisierten Lernens wird sich erst in einigen Jahren fundiert beantworten lassen. Neben den zentralisierten Tests (Duisburger Sprachstandtest, Lernstand 8, zp.10, Zentralabitur) werden Schülerbiografien exemplarisch verfolgt, um hieran einen individualisierten Nachweis der Wirksamkeit zu erzielen. 
 
Gleichzeitig werden wir nach Möglichkeiten suchen, wie die Kooperation in den verschiedenen Fächern auch nach Abschluss der Projektphase in Zukunft verfolgt werden kann, um auch weiterhin den positiven Nutzen aus der Zusammenarbeit ziehen zu können – es sind eine Reihe von Synergieeffekten erzielt worden, die weit über das Projekt hinausgehen.


Steffi Brzoza, Rosa-Parks-Schule, Herten

 



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