rps-pic-01.jpg
pic-02.jpg
pic-03.jpg
pic-04.jpg
HP2.jpg

„Come, sing along with me!LaSean Brown_6



LaSean Brown_2Diese Aufforderung vonLaSean Brown (29) Diplomat an der US-amerikanischen Botschaft in Berlin und auch ausgebildeter Opernsänger (Classical Voice”–Studium am Morehouse College in Atlanta, Georgia) löste bei den Schülerinnen und Schülern der SekII erst etwas Verblüffung aus. Durch seine mitreißende Art schaffte er es aber sogar, dass nicht nur gesungen, sondern auch geklatscht und mit den Fingern geschnipst wurde. Ganz Mutige wie Dustin Seitz und Frank Kutschera wurden sogar zu Vorsängern bei „Oh happy day“.

LaSean Brown_3Die „African American Culture” durch Geschichten und Lieder, die teilweise ihre Wurzeln in der Sklaverei haben, den Menschen näher zu bringen, das ist LaSean Browns Ziel. Denn Musik war eine wichtige Möglichkeit der Sklaven sich auszudrücken. Auch davon berichtete er. Und es ist auch die Geschichte von LaSean Browns afro-amerikanischer Familie. Geboren und aufgewachsen ist er in Atlanta, Georgia.

Dieser Workshop wurde uns durch die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Generalkonsulat in Düsseldorf ermöglicht, das auch die Patenschaft im Rahmen des Programms „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für die Rosa-Parks-Schule übernommen hat.

LaSean Brown_4LaSean Brown sang aber nicht nur, sondern sprach mit den Schülern, natürlich in seiner Muttersprache, über die Zeit, in der auch Rosa Parks für die Bürgerrechte der Schwarzen kämpfte. Und er stellte die Lynchmorde der 30er Jahre den Todesfällen heute gegenüber, verursacht u.a.durch Polizeieinsätze. Ein Beispiel dafür ist Eric Garner, der am 17. Juli 2014 in der Umklammerung von Polizisten starb, obwohl er mehrfach „I can’t breathe“ geröchelt hatte.

LaSean Brown_5La Sean war sehr angetan von allen Teilnehmern, die besonders bewegt waren, als sie Lieder wie „Sometimes I feel like a motherless child“ hörten und auch schnell erkannten, welche Ängste und welcher Unmut in diesen Liedern ausgedrückt wurde. Umso wichtiger ist der Einsatz für die Menschenrechte nicht nur in den USA, sondern überall auf der Welt, auch bei uns. 




Webdesign aus Herten: www.designsektor.de