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Schülerinnen und Schüler der Rosa-Parks-Schule besuchten am 19. April 2010 die Gedenkstätte Auschwitz

 

Im Unterricht des 13. Jahrgangs haben wir uns sowohl im Fach Geschichte als auch Deutsch mit der Zeit des Nationalsozialismus und dabei insbesondere mit der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung befasst. Aus diesem Unterricht erwuchs der Wunsch, das ehemalige Konzentrations- bzw. Vernichtungslager und heutige Gedenkstätte „Auschwitz – Birkenau“ mit eigenen Augen zu sehen. Dies wurde uns möglich gemacht und davon möchten wir hier berichten.

 

Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen.Die Fahrt am 19.06.2010 nach Auschwitz begann mit einer angespannten Busfahrt. Wir „freuten“ uns auf Auschwitz. Nein, wir können es nicht Freude nennen, sondern Aufregung. Als wir endlich da waren und den Eingang sahen, waren wir wie gelähmt, denn es war eine unglaubliche Stimmung. Es waren so viele Menschen dort, aber es war trotzdem total still.

 


Wir gingen durch das Eingangstor mit dem Schild ,,Arbeit macht frei"  und schon waren wir in der eigenen Welt ,,Auschwitz“.

 

Das Konzentrationslager sieht aus wie eine kleine Stadt im Ruhrgebiet. Die Steinbaracken erwecken den Eindruck, als „normale Wohnhäuser“ genutzt worden zu sein. Doch als wir die Häuser betraten, war es vorbei mit der „normalen“ Stadt, denn es hängen überall Bilder von Häftlingen, die in Auschwitz starben. Diese Bilder werden wir nie vergessen.

 

Die traurige Stimmung wandelte sich schnell in eine gruselige um, als wir eine Gaskammer besichtigten. Wir berührten einen Boden, auf dem Menschen starben. Tausende Mütter, Väter und vor allem Kinder (Ein Drittel der 1.100.000 in Auschwitz ermordeten jüdischen Menschen waren Kinder!) wurden auf Grund ihrer religiösen Zugehörigkeit getötet.

 

 

Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen.

Verlässt man die „kleine, normale“ Stadt und fährt nach Birkenau, so tritt man in eine ,,unreale" Welt ein. Birkenau ist so riesig. Hier wird erst die unglaubliche Macht bzw. die Perversität der Nazis deutlich.

 

Wir sahen die unzähligen Baracken, in denen die Deportierten lebten. Man geht hindurch, als wäre dort nie etwas geschehen, denn man kann sich einfach nicht vorstellen, dass dort so viele grausame Dinge passierten - oder vielleicht will man sich dies auch gar nicht vorstellen.

Wir folgten den Eisenbahnschienen bis zum Ende der „unrealen“ Welt und sahen die riesigen Gaskammern, die in Trümmern liegen. Es wird klar: Sie sind zerstört und werden nie wieder erwachen, aber nur, wenn wir die Zeit nie vergessen und unseren Kindern davon erzählen, damit solche Barbaren nie wieder an die Macht kommen.

 

Katrin Mienert und Chris Will

Sehen Sie hier einige Fotos aus der Gedenkstätte

 

Sechs Referendare hatten ebenfalls die Gelegenheit mitzufahren.
Hier ihr Kommentar zur Fahrt.

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