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... bleiben politisch korrekt, willkommen an der RPS“Rap-Projekt_1






so eine Textzeile aus der Performance der Rap-Projekt-Gruppe.

Rap-Projekt_2Insgesamt neun Schülerinnen und Schüler aus allen Klassen des 7. Jahrgangs schrieben über fünf Wochen hinweg eigene Rap-Texte, erlernten einige Grundfertigkeiten der Rap-Musik und erarbeiteten eine Performance für die Matinee am 16. Juni. Geleitet wurde das Projekt von Damir Elezi, Student der Sozialen Arbeit im Praxissemester.

Die Gruppe traf sich dazu einmal die Woche für mehrere Stunden im Band-Raum der Schule und sprach unter anderem über Taktgefühl, was „Flow“ im Hip Hop bedeutet und aus wie vielen Versen Textstrophen bestehen. Danach wagten sich die Kinder schließlich daran, eigene Texte zu verfassen.

Ob die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits seit Jahren eigene Texte schrieben und schon einige Auftritte mit der Schülerband hatten, oder sich nun zum ersten Mal ans Mikrofon und auf die Bühne wagten, sie alle brachten letztendlich einen Raptext hervor, den sie auf der Bühne auf einen Instrumental-Beat rappen konnten.

Worüber genau geschrieben wurde, entschieden die Jugendlichen selbst. Eine Gruppe wählte das Thema Mobbing aus und verfasste eigene Texte aus der Sicht eines gemobbten Kindes und einer daneben stehenden Person, die nicht eingreift. Mit den Worten „Und solange wir gemeinsam hier stehen, lassen wir sowas nicht weiter geschehen“ positionierten sich die Schüler/innen am Ende ganz klar gegen Mobbing.

Rap-Projekt_3Die andere Gruppe befasste sich unter dem Motto „Eine Welt“ mit Multikulturalität und internationalen Problemen, wobei sie vor allem den Hunger in Afrika und Europas fehlende Übernahme von Verantwortung thematisierten. Diese Texte wurden auf Beats gerappt, die teilweise Samples traditioneller arabischer oder türkischer Volksmusik enthielten. Auch nicht-gerappte Poesie war Teil der Performance, wobei eine Schülerin einen eigenen Text auf Englisch und Koreanisch verfasste.

So rappten und tanzten die Teilnehmer/innen zum Abschluss der Matinee was das Zeug hielt und ernteten großes Lob von Seiten der Lehrer- und Schülerschaft. Es besteht jetzt die Möglichkeit einen Teil der Show als Song aufzunehmen und am Song Contest „Eine Welt für alle“ teilzunehmen, bei dem für die höchstplatzierten Songs Preise von bis zu 2.000 Euro und eine professionelle Studioproduktion inklusive Videodreh winken.
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