Am 19.01.2026 besuchte die Q2 der Rosa-Parks-Schule zusammen mit Frau Laskewitz und Frau Antczak die Ruhr-Universität Bochum.
Ziel des Besuchs war es, das Universitätsleben und die sogenannten „Uni-Vibes“ näher kennenzulernen. Dieser Bericht schildert, was wir erlebt haben, wie wir die Universität wahrgenommen haben und was wir dort gemacht haben.
Als wir mit der U-Bahn an der Universität ankamen, wurden wir direkt von einer kunterbunten Menge unterschiedlichster Menschen begrüßt. Im Eingangsbereich sammelten wir uns und warteten auf unsere Uni-Guides. Dabei fiel uns besonders die Geräuschkulisse auf: Die Bodenplatten sind anscheinend locker, weshalb beim Darüberlaufen ein vergleichsweises lautes Geräusch entsteht. Außerdem bemerkten wir, dass die Universität aus vielen verschiedenen Fakultäten besteht, die jeweils in einzelnen Gebäuden untergebracht sind und bestimmten Studienfächern gewidmet sind. Nachdem unsere Studierendenbotschafter angekommen waren, wurden wir in vier Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten eingeteilt. Die Mehrheit entschied sich für Psychologie, während die übrigen Gruppen sich für Geschichte, Geographie und Jura interessierten.
Während der Psychologie-Rundführung wurde den Schülerinnen und Schülern die Fakultät nähergebracht, die Gebäude von innen gezeigt sowie auch die Bibliothek besichtigt. Zusätzlich wurden uns weitere Sehenswürdigkeiten der Universität vorgestellt, wie der schöne Ausblick hinter der Mensa auf das Ruhrtal und die Cafeteria sowie das Audimax, der größte Hörsaal der Universität. Dieser bietet Platz für 1.750 Personen und wird für wichtige Reden, Vorlesungen und Veranstaltungen des Jahres genutzt. Der Rundgang war jedoch nicht das Highlight unseres Besuchs. Dieses waren eindeutig die Vorlesungen, an denen wir teilnehmen durften.
Nachdem die offizielle Veranstaltung beendet war, durften wir uns in eine beliebige Vorlesung setzen und zuhören. Eine Vorlesung unterscheidet sich deutlich vom Unterricht, wie man ihn aus der Schule kennt. In der Regel sitzt man mit bis zu 100 oder mehr Studierenden in einem Hörsaal. Das Tempo und die Menge an Input können nur als immens beschrieben werden: Inhalte, für die man in der Schule Monate benötigt, werden hier innerhalb weniger Minuten behandelt. Beispielsweise nahmen einige Schülerinnen und Schüler an der Vorlesung „Mathematik für Physiker I“ teil. Diese erwies sich schnell als sehr herausfordernd, und es war beeindruckend zu sehen, wie manche Studierende nicht nur dem Stoff folgen konnten, sondern ihn auch verstanden. Auch die Teilnehmenden waren sehr vielfältig: Manche waren Rentner, andere ungefähr in unserem Alter, und einige wirkten sogar jünger. Nachdem diese Vorlesung endete, traten wir schließlich die Heimreise an.
Dieser kurze Besuch war für uns Q2-Schülerinnen und -Schüler sehr wertvoll. Wir erhielten erste Einblicke in das Studium, tauschten uns mit Studierenden aus und gewannen Eindrücke davon, wie eine Vorlesung abläuft. Die Q2 zeigte sich insgesamt sehr zufrieden und konnte aus diesem Tag eindeutig viele Erfahrungen mitnehmen.
Ich hoffe, dass auch die Lesenden dieses Artikels ihr Abitur erfolgreich absolvieren, sich vielleicht für ein Studium entscheiden und gesund durch alle noch bevorstehenden Klausurphasen kommen werden.
(Samet Can Yilmaz, Kenan Özbicer, Q2)







