Zeitzeuginnen berichten aus der Zeit des Holocaust
In der Klasse 10.6 waren die Zeitzeuginnen Hanneke Schmitz und Pat van den Brink zu Gast. Sie erzählten von den Erfahrungen ihrer Familien während des Holocaust und gaben den Schülerinnen und Schülern einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der jüdischen Bevölkerung vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Besonders bewegend war die Geschichte von Hanneke Schmitz. Aus Sicherheitsgründen durfte sie ihre eigenen Eltern während der Kriegszeit nicht „Mama“ und „Papa“ nennen. Stattdessen musste sie sie als „Tante“ und „Onkel“ ansprechen, um keinen Verdacht zu erregen. Erst nach der Verkündung des Kriegsendes durfte sie ihre Eltern wieder bei ihren richtigen Namen nennen.
Auch Pat van den Brink berichtete von den schweren Zeiten, die ihre Familie während des Krieges erlebte. Die beiden Zeitzeuginnen schilderten eindrücklich, wie Angst, Verfolgung und Unsicherheit den Alltag vieler jüdischer Familien bestimmten.
Die persönlichen Geschichten der Gäste berührten die Jugendlichen sehr. Ihr Besuch machte deutlich, wie wichtig es ist, Zeitzeugengeschichten zu hören und weiterzugeben, damit die Erinnerung an die Ereignisse des Holocaust lebendig bleibt und sich solche Verbrechen niemals wiederholen.







